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So sehen Sieger aus - BN-Schulwegaktion 2017 mit großem Erfolg beendet!

Lichtenfels/Michelau.
Eine Woche in die Schule gehen, bei Wind und Wetter auf das Elterntaxi verzichten und somit einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten… Diesem Aufruf der Kreisgruppe Lichtenfels des BUND Naturschutz in Bayern und der Rektorin Alexandra Kober (rechts) folgten die 118 Schüler der Johann-Puppert-Grundschule Michelau. Für Ihre Leistung erhielt die Schulsiegerklasse 4b mit Ihrer Lehrerin Ute Rothe (Mitte) einen 50 Euro-Gutschein von der Bücherwelt Pfaff, vertreten durch die Buchhändlerin Birgitt Böhm (2. von links), überreicht. Den Schulkindern lagen besonders der Klimaschutz und der Erhalt der Straßenbäume am Herzen. Darüber freute sich Anton Reinhardt, BN-Kreisgruppenvorsitzender (links), und informierte ergänzend, dass auch die Klassengemeinschaft beim gemeinsamen Schulweg in Gruppen gefördert und die Verkehrssicherheit verbessert werde.
Die Schulleiterin war mit ihren Lehrkräften von der nachhaltigen Wirkung der Aktion angetan und sagte: „Seit wir an dieser Aktion teilnehmen, ging die Verkehrsproblematik im Umfeld unserer Schule deutlich zurück und als positiven Nebeneffekt verzeichnen wir, dass die Kinder im Unterricht ausgeglichener und konzentrierter sind.“
Anton Reinhardt
Auch die Grund- und Mittelschülerschüler aus Redwitz präsentieren sich gerne mit Ihren Lehrkräften und dem Sponsor, Herrn Reißer, von der Volks- und Raiffeisenbank Lichtenfels-Itzgrund eG.
Bad Staffelstein. Über die aktiven Beiträge der Grundschüler zum Klimaschutz, zur Verkehrssicherheit und Gesundheit freuten sich BN-Kreisgruppenvorsitzender Anton Reinhardt, Fritzi Fischer von den „Staffelsteiner Bürgern für Umwelt und Naturschutz“ (links oben) und Schulkoordinatorin der Aktion „In die Schule GEH ich gerne“ Sandra Hornfischer (rechts oben) sowie Schulleiterin Astrid Balzar (unten links).
Altenkunstadt. Stellvertretend für alle 9 Schulklassen halten die Schüler der Klasse 1c mit ihrer Klassenlehrerin Leona Bienlein stolz ihr gut gefülltes Baumplakat in die Höhe. Eine Woche lang haben die 182 Schüler der Grundschule Altenkunstadt für jeden zu Fuß in die Schule zurückgelegten Weg Ihre „Klassenbäume“ mit Blättern bestempeln dürfen. Das Ergebnis ließ sich sehen – die Kinder waren hochmotiviert und haben gezeigt, dass sich die teilweise angespannte Verkehrssituation zu den Schulanfangs- und schlusszeiten leicht entspannen lässt. Schulleiterin Margarete Greich-Hewera freute sich über die von der BUND Naturschutz Kreisgruppe Lichtenfels initiierte Aktion „In die Schule GEH` ich gern“ und versprach, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Als kleines Dankeschön erhielt jedes Kind ein Tierlesezeichen des BN.
Anton Reinhardt

BAD STAFFELSTEIN  Eine Woche in die Schule gehen, bei Wind und Wetter auf das Elterntaxi verzichten und somit einen wertvollen Beitrag für die Umwelt leisten. Diesem Aufruf der Kreisgruppe Lichtenfels des BUND Naturschutz in Bayern und der Rektorin Astrid Balzar folgten die 174 Schüler der Adam-Riese-Grundschule. Sie lobte die Jugendlichen für ihr Engagement, etwas für den Umweltschutz zu tun, selbständiger zu werden und die Verkehrssicherheit im Umfeld der Schule zu verbessern. Lehrerin Sandra Hornfischer koordinierte die Aktion „In die Schule GEH ich gerne“ in den teilnehmenden Klassen, von denen alle Schüler vom BN Tiermasken zum Selberbasteln als Belohnung erhielten. Jeweils zwei Schüler durften die mit vielen Blattdrucken versehenen  Baumplakate bei der Preisverteilung präsentieren. Für jeden zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad zurückgelegten Schulweg vervollständigte man den Klassenbaum mit einer weiteren Blattstempelung. Fritzi Fischer freute sich über den aktiven Beitrag der Schüler für den Klimaschutz und spendierte im Auftrag der „Staffelsteiner Bürger für Umwelt- und Naturschutz“ insgesamt fünfzig Euro für die Klassenkassen.

Mit dem Sprichwort „Wer rastet, der rostet“ wies BN-Kreisgruppenvorsitzender  Anton Reinhardt auf die gesundheitsfödernde Wirkung und die Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit hin und meinte: „Regelmäßige Bewegung ist die beste Vorbeugung gegen Haltungsschäden und Rückenbeschwerden, außerdem wird die schulische Leistungsfähigkeit auf natürliche Weise verbessert.“ Er nahm im Zwiegespräch mit den Schulkindern auf die Weltklimakonferenz in Bonn Bezug, wo sich zur Zeit Vertreter von 192 Staaten um eine Begrenzung der Erderwärmung bemühten und lobte in diesem Zusammenhang die Aktivität der jungen Leute und die Unterstützung der Lehrkräfte: „Euer Beitrag ist ein kleiner Mosaikstein, der ein bisschen hilft, dass die Luftschadstoffe nicht noch schlimmer ansteigen, das polare Eis nicht noch schneller abschmilzt, die Eisbären ihren Lebensraum verlieren und die Bewohner der Fidschiinseln um den Untergang ihres Lebensraumes fürchten müssen.“ 

Anton Reinhardt


BN startet zum sechsten Mal Schulwegaktion "In die Schule GEH´ ich gern" mit neuem Teilnehmerrekord

Lichtenfels. Einen Teilnehmerrekord verzeichnet die Kreisgruppe des BUND Naturschutz in Lichtenfels bei der bayernweiten Mitmachaktion "In die Schule GEH` ich gern 2017", die in diesen Oktoberwochen bereits zum sechsten Mal auch in Stadt und Landkreis Lichtenfels startet. Knapp 1200 Schüler sind es in diesem Jahr, die sich an der Schulwegaktion beteiligen.

Elfriede Fischer, Schatzmeisterin des BN in Lichtenfels, erläutert begeistert: "Wir werden gemeinsam mit den Lehrkräften und Eltern die Kinder motivieren, mindestens eine Woche im Oktober ganz bewusst zu Fuß, oder in Begleitung der Eltern mit Rad oder Roller, zur Schule zu gelangen. Für jeden so umweltfreundlich bewältigten Schulweg dürfen die Kinder im Klassenverband ein Baumplakat mit einem persönlich gestempelten Blatt versehen. Als zusätzlichen Anreiz gibt`s für die Siegerklassen kleine Prämien."

Ein wichtiger Aspekt dieser Mitmachaktion ist sowohl für die Lehrkräfte als auch den BN-Vorsitzenden Anton Reinhardt der damit praktizierte aktive Umweltschutz. Weniger Autofahrten bedeuten weniger Abgase und dadurch weniger CO2-Ausstoß, stelle man immer wieder fest. Reinhardt fügt hinzu: "... und auch die Schulwege werden sicherer! Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil sie meinen, es sei sicherer. Je mehr Kinder aber zu Fuß oder mit dem Fahrrad ihren Schulweg zurücklegen, desto besser werden sie vom motorisierten Verkehr wahrgenommen. Die Sicherheit steigt also."

Noch dazu steigert laut wissenschaftlichen Untersuchungen körperliche Aktivität die Lernbereitschaft und die Aufnahmefähigkeit.

 


22.3. ist Weltwassertag - auch am Säumarkt in Lichtenfels!

Wasserpumpen mit Muskelkraft und Informationen zum Trinkwasser waren bei einer Aktion des Bund Naturschutz zum Weltwassertag angesagt. BN-Ortsvorsitzender Günter Lutz, BN-Kreisvorsitzender Anton Reinhardt, Lehrerin Susanne Schmidt von der Grundschule Seubelsdorf, Rohrnetzmeister Christian Lotz von den Stadtwerken und BN-Delegierter Günther Scheler (von links) freuten sich über die Schülerinnen und Schüler, die sehr wissbegierig und mit großem Eifer bei der Sache waren.
Den täglichen Wasserverbrauch eines Bundesbürgers in Höhe von 120 Litern Trinkwasser pumpten die Schulkinder der Grundschule am Markt mit ihren Lehrerinnen Elisabeth Nagel (2.von rechts) und Carolin Schleicher (rechts) in 12 Eimer, die mit den einzelnen Verbrauchswerten beschriftet waren.

Lichtenfels. Mit großem Eifer waren drei Grundschulklassen bei einer Wasserpump-Aktion anlässlich des Weltwassertags am Säumarkt an der Handschwengelpumpe zu Gange.

Jeder wollte zeigen welche Kraft er hat, um einen 10-Liter-Eimer schnell vollzupumpen. BN-Kreisvorsitzender Anton Reinhardt informierte, dass der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch eines Bundesbürgers 120 Liter betrage, also etwa 12 volle Haushaltseimer. Das sei immerhin weniger als ein Amerikaner, der doppelt so viel am Tag verbrauche, ein Bewohner Dubais habe jedoch den negativen Weltrekord mit durchschnittlich 500 Liter Trinkwasser am Tag - und das in einer grundwasserarmen Gegend.

Das Wassersparpotential sei auch bei uns noch lange nicht erschöpft. Lediglich drei Liter brauche der Mensch zum Kochen und Trinken; 20 Liter brauche man zum Wäschewaschen, 10 Liter für die Körperpflege. Fürs Spülen, Putzen und den Garten werden etwa 20 Liter benötigt, 30 bis 40 Liter des kostbaren Nasses wanderten dagegen bei uns in die Klospülung.

Reinhardt rief deshalb zum Wassersparen auf: "Anstatt ein Vollbad mit 150 bis 200 Liter zu nehmen, genügt doch auch ein Duschbad mit 20 bis 40 Litern, um sich von Kopf bis Fuß zu waschen." Auch beim Anschaffen neuer Haushaltgeräte, wie etwa Geschirrspüler oder Waschmaschine, sollte auf sparsamen Wasserverbrauch geachtet werden.

BN-Ortsgruppenvorsitzender Günter Lutz mahnte: " Eine schadhafte Wasserhahndichtung sollte umgehend ausgetauscht werden, denn sie verursacht pro Stunde schon einen Wasserverlust von1 Liter, das sind pro Jahr 9000 Liter kostbares Trinkwasser!" Außerdem lohne es sich, Regenwasser in Tonnen und Zisternen zu sammeln, um beispielsweise den Garten damit zu gießen.

BN-Delegierter Günther Scheler hob den besonderen Schutz der Gewässer hervor: "Alle müssen dazu beitragen, dass möglichst wenig Schadstoffe ins Grundwasser gelangen; denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir tagein, tagaus reines Trinkwasser in ausreichender Menge auch in Zukunft genießen können." Die Schüler erfuhren, dass sauberes, frisches Trinkwasser oft mit hohem Aufwand gewonnen werden müsse und deshalb unsere besondere Aufmerksamkeit und unseren Schutz verdiene.

Das Lichtenfelser Trinkwasser komme laut Information von Rohrnetzmeister Christian Lotz von den Stadtwerken zu 80% aus den Schwabtaler Quellen, 10% stammen von der Ködeltal-Trinkwassersperre und die restlichen 10% kommen aus kleineren Trinkwasserquellen aus den Lichtenfelser Ortsteilen. Den Kindern erklärte er den Kreislauf des Wassers und die Bedeutung des 180 Kilometer langen Rohrnetzes im Stadtgebiet.

Reinhardt meinte: "Damit das Lebenselixier Nummer 1, ohne das kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze existieren kann, mit gleichbleibender Qualität aus der Leitung kommt, muss es genau untersucht werden. Das Trinkwasser in unserer Region ist qualitativ hochwertiger als so manches Mineralwasser, das für teures Geld im Getränkemarkt gekauft wird. Außerdem kann man es einfach aus der Leitung trinken und man braucht keine Verpackungen. Der Bund Naturschutz setzt sich seit Jahren dafür ein, dass es keine Privatisierung der Wasserversorgung gibt; denn das birgt langfristig die Gefahr von Preiserhöhungen und Qualitätsminderungen."

Nach der Wasserpump-Aktion, an der zwei Klassen der Grundschule am Markt mit ihren Lehrerinnen Elisabeth Nagel, Miriam Stadelmann und Carolin Schleicher sowie eine Klasse der Grundschule Seubelsdorf mit Susanne Schmidt teilnahmen, soll im Unterricht alles Wissenswerte an Hand eines kleinen Quiz wiederholt und vertieft werden. Dabei müssen acht Fragen zum Trinkwasser beantwortet werden. Hierbei gibt es Schwimmbadkarten für das Merania-Hallenbad zu gewinnen, die die Stadt Lichtenfels spendierte.

Anton Reinhardt


Schüler aus Ebensfeld spenden für den Naturschutz

Ebensfeld. Über diesen Besuch staunten die Schüler der Klasse 3a von der Ebensfelder Pater-Lunkenbein-Grundschule nicht schlecht: Den Erlös eines Flohmarktes spendeten sie an den Bund Naturschutz und dafür bedankte sich der BN-Ortsgruppenvorsitzende Ludwig Wendler (rechts) persönlich bei der Klasse. Hierbei beantwortete er gerne die Fragen der interessierten Schüler zum Thema Naturschutz. Sein Dank galt natürlich auch der Lehrkraft, Frau Katrin Gran (links), die die Kinder „auf die Natur brachte“.