Amphibien Impressionen aus 2017 Neuensee und Klosterlangheim


Auch die Amphibienaktion der BN OG Ebensfeld hat begonnen

Ebensfeld.  Pünktlich zum einsetzenden Frühling beginnen auch alle Amphibien (Frösche, Kröten, Molche u.a.) ihre “Hochzeitswanderung” von ihren jeweiligen Wald-Lebensräumen zu den Laichgewässern. Da sie dabei auch Straßen überqueren müssen, organisiert u.a. auch die BN Ortsgruppe Ebensfeld seit vielen Jahren die Betreuung der notwendigen Amphibienzäune, durch die die Tiere vor dem Überfahren gerettet werden.

Um besondere Vorsicht wird deshalb während der nächsten 4 Wochen besonders zur Nachtzeit auf den Streckenabschnitten zwischen Prächting und Kleukheim sowie zwischen Kleukheim und Schweisdorf gebeten, sowohl um die Tiere als auch die Helfer nicht zu gefährden. Die Durchfahrt im Bereich Peusenhof wird wieder zur Nachtzeit gesperrt, um Beachtung wird dringend gebeten. Wer gerne noch bei der Aktion mithelfen möchte, die Sammelzeiten sind abends gegen 22.00 h und am darauffolgenden Vormittag, kann sich gerne mit Hans-Wolfgang Baumann (Tel. 4461) in Verbindung setzen. Besonders für Kinder ist diese Aktion immer ein Erlebnis.

Text und Foto: O.W.


AMPHIBIEN GEHEN IN DIESEM JAHR SEHR FRÜH AUF WANDERSCHAFT

Lichtenfels. Mit den ersten warmen Tagen und frostfreien Nächten machen die Amphibien sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden überqueren sie dann scharenweise unsere Straßen.

Deshalb sind in den nächsten Wochen wieder Ehrenamtliche der Kreisgruppe Lichtenfels des BUND Naturschutz in Bayern,  der Obst- und Gartenbauvereine und  von privaten Initiativen an Straßenrändern unterwegs, bauen Amphibienzäune auf und bringen die eingesammelten Tiere sicher zu ihren Laichplätzen auf die andere Straßenseite.

„Der Klimawandel mit milderen und kürzeren Wintern führt dazu, dass diese Arbeiten immer frühzeitiger im Jahr beginnen müssen, während das Sammelende gleich bleibt,“ erläutert Ute Hauptfleisch, Beisitzerin im BN-Vorstand und ehrenamtliche Amphibienhelferin am Zaun zwischen Klosterlangheim und Roth. Damit steigt der Betreuungsaufwand oft enorm.

„Die Rettung von über 10 000 Amphibien jährlich ist landkreisweit die größte Tier- und Artenschutzaktion“, so Günter Lutz, BNOrtsgruppenvorsitzender. „Dennoch gibt es immer wieder Strecken, die aus Mangel an freiwilligen Helfern nicht betreut werden können. Jede Hilfe ist nötig und willkommen!“ 

Der landkreisweit längste Zaun mit den höchsten Sammelergebnissen wird dankenswerterweise wieder von den Gärtnern des Landkreises Lichtenfels zwischen Neuensee und Neuensorg aufgebaut.Diese Strecke wird auch mit einem Rücklaufzaun versehen, was den Arbeitsaufwand der freiwilligen Mitarbeiter natürlich erhöht.

Der BN bittet alle Autofahrer in den kommenden Wochen um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme:  
* Befolgen Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Warnschilder an den Amphibienschutzzäunen.
* Achten Sie an diesen Stellen auf die Helfer, die am Straßenrand Tiere einsammeln.  

Der BN bittet um Ihre Mithilfe: Haben Sie eine Stelle entdeckt, an der viele Amphibien überfahren wurden und an der noch kein Schutzzaun errichtet ist? Sie wollen finanziell unterstützen oder aktiv mithelfen? 
Dann wenden Sie sich einfach per Mail an lichtenfels@bundnaturschutz.de.  Das BN- Umweltbüro Lichtenfels steht eng mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes in Verbindung und kann gegebenenfalls Zaunergänzungen im nächsten Jahr anregen. 


Impressionen unserer Amphibienaktion in Neuensee 2016