Lebensräume für seltene Vogelarten erhalten

Junge Leute von der Offenen Behindertenarbeit halfen bei den Mäh- und Räumarbeiten auf dem naturschutzfachlich wertvollen Nassangerbiotop mit, um den Lebensraum seltener Vogelarten zu erhalten. BN- Kreisvorsitzender Anton Reinhardt (2. von links), Anja Konzelmann (4. von rechts) und Antonia Deckwart (sitzend, 3. von rechts), Betreuerinnen der OBA Bamberg, sowie einige weitere Mitglieder des Bund Naturschutz freuten sich über den großen Arbeitseifer der freiwilligen Helfer.

TRIEB. Damit die Lebensräume vieler vom Aussterben bedrohter Vogelarten auf Dauer erhalten oder sogar noch verbessert werden, nahmen aktive BN-Mitglieder sowie junge Erwachsene von der OBA-Gruppe Bamberg (Offene Behindertenarbeit) umfangreiche Pflegemaßnahmen auf dem Vogelschutzgebiet am Nassanger vor.

Mit dem Balkenmäher wurden wieder offene, auch zur Beobachtung geeignete Teilbereiche freigehalten. Mit viel Elan ging man auf dem für seltene Vogelarten bedeutsamen Gelände zu Werke. Viel Zeit zum Beobachten war allerdings nicht, da große Mengen Grüngut in dreistündiger, schweißtreibender Handarbeit zusammengerecht und mit Schubkarren abtransportiert werden mussten; denn die betroffene Teilfläche liegt im ufernahen Bereich eines großen Teiches, wo viele, zum Teil seltene Wasservögel gute Lebensbedingungen vorfinden. Tatkräftig mit dabei waren Antonia Deckwart und Anja Konzelmann, die Betreuerinnen der OBA-Gruppe Bamberg. Sie freuten sich besonders über den Arbeitseifer der jungen Leute.

BN-Kreisvorsitzender Anton Reinhardt ließ wissen, dass dieses Areal als SPA (Special Protection Area) von der Europäischen Union eingestuft worden sei und damit einen wichtigen "biologischen Trittstein" des Obermaintales darstelle, außerdem gehöre es auch zum "LIFE-Naturprojekt Oberes Maintal", bei dem sich der BN von Anfang an aktiv beteiligte. Er bedankte sich herzlich bei den fleißigen Helfern.

Bei einem vegetarischen Mittagsmahl im Freien fachsimpelte man nach getaner Arbeit noch in gemütlicher Runde.

Bildtext: Junge Leute von der Offenen Behindertenarbeit halfen bei den Mäh- und Räumarbeiten auf dem naturschutzfachlich wertvollen Nassangerbiotop mit, um den Lebensraum seltener Vogelarten zu erhalten. BN- Kreisvorsitzender Anton Reinhardt (2. von links), Anja Konzelmann (4. von rechts) und Antonia Deckwart (sitzend, 3. von rechts), Betreuerinnen der OBA Bamberg, sowie einige weitere auptfleischH Mitglieder des Bund Naturschutz freuten sich über den großen Arbeitseifer der freiwilligen Helfer.

Anton Reinhardt


Pflegeeinsatz mit Rekordbeteiligung!!!

Trieb. Damit Dorn-, Mönchs- und Gartengrasmücke, Heckenbraunelle und andere seltene Vögel im Frühling und Sommer wieder ein angenehmes Zuhause am Nassangerareal einnehmen können, gingen die Naturschutzgruppen der Offenen Behindertenarbeit Bamberg und Lichtenfels (OBA) beim ersten Pflegeeinsatz des Bund Naturschutz im neuen Jahr mit Astscheren, Handsägen und Muskelkraft zu Werke.

Gemeinsam mit Mitgliedern der Kreisgruppe des BN und Kreisrat Valentin Motschmann von Bündnis 90-Die Grünen (2.von rechts) setzten sie am Nassanger in mehrstündiger, schweißtreibender Arbeit abschnittsweise Hecken auf den Stock.

Die OBA-Gruppen wurden von Anja Konzelmann (rechts, etwas verdeckt), Antonia Deckwart (3.von rechts) und Fred Goller (links) betreut. Sie freuten sich besonders über die Hilfsbereitschaft und den Arbeitseifer der jungen Leute: "Unsere Mädels und Jungs schreckten nicht vor den stacheligen Schlehenbüschen zurück und zogen mit vereinten Kräften die Äste beiseite."

Bei Spaghetti-Bolognese und Fruchtsaft fachsimpelte man nach getaner Arbeit noch in gemütlicher Runde. Durch diesen Arbeitseinsatz wird nach Auskunft des BN-Kreisvorsitzenden Anton Reinhardt (5.von links) das naturschutzfachlich wertvolle Grundstück an den Schlämmteichen in seinem Bestand weiter gesichert.

Anton Reinhardt